Einen Monat ist es jetzt her, dass unsere Gruppe des Faches Internationale Produktprofile anfing sich mit der roten Rebsorte Merlot zu beschäftigen.

Um die Rebsorte genau zu analysieren, zu charakterisieren waren die Themen Geschichte, Verbereitung, Ampelographie, Sensorik der Inhalt unserer Präsentation, sowie der eigens durchgeführte Storecheck.

Schon im 14. Jahrhundert wurde der Merlot, was übrigens zu französisch „Amsel“ bedeutet, erwähnt. Seine Eltern sind der Cabernet franc und Magdeleine noir des Charentes, was zu einer engen Verwandtschaft mit dem berühmten Cabernet Sauvignon führt, der dem Merlot lange im Weg stand.

Trotz Konkurrenz hat der Merlot seine Solokarriere gestartet. Schon 1940 hatte er bereits 40% der Anbaufläche Bordeaux` eingenommen und ist heute die dort am meist angepfanzte Rebsorte.

Zur Sensorik des Merlots ist zu sagen, dass er bei einem mittleren bis hohen Alkoholgehalt sehr körperreich und weich ist. Außerdem ist er säure- und gerbstoffarm. Seine Farbe ist kirschrot bis rubinrot.

Merlot ein sehr fruchtiger Rotwein ist. Erinnernd an dunkle Kirschen und Beeren, sowie würzige Nelken. Wird die Lesezeit vom Mostgewicht abhängig gemacht, kann der Merlot auf der Zunge sehr marmeladig sein.

Und je nach Anbaugebiet sind auch Aromen wie Lakritze, Rosinen aber auch Paprika und Pfeffer typisch. Wird der Merlot im Barrique-Fass angebaut, sind auch rauchige und würzige Aromen von Tabak und der Geschmack von Schokolade prägend. Die Lagerzeit des Merlots beträgt mindestens 3 Jahre. Wird er zu lange gelagert, weichen die Fruchtaromen und Kräuteraromen treten in den Vordergrund.

Durch seine fruchtige und weiche Art passt der Merlot hervorragend zu dunklem Fleisch, der leichten Je kan zelf bepalen wat voor soort roulette je wilt spelen. ilatienischen Küche und Käse. Er sollte außerdem mindestens 30 Minuten atmen, bevor er ins Glas kommt.

Nach unserer ausführlichen Analyse, Beschreibung der Rebsorte, folgte eine Blindverkostung mit 11 verschiedenen Weinen, die sehr unterschiedlich im Geschmack, aber auch im Preis waren.

Wir haben die TOP3 aus den Bewertungen unserer Kommilitonen herausgearbeitet und folgendes Ergebnis kam dabei heraus:

 

 

1. Platz: Gamla Merlot Golanhöhen 2007 aus Israel – 14.90 €

 

2. Platz: Merlot Shafer aus dem Nappa Valley – 49 €

 

3. Platz: Schneider Merlot aus der Pfalz –  29,50 €

 

Die TOP 3 erlangten alle über 3 DLG Punkte. Sehr auffällig bei dieser Auswertung ist, dass die Geschmackskomponenten aller drei Weine sehr ähnlich strukturiert sind. Besonders übereinstimmende, hohe Punktevergaben waren bei der Farbe, dem Tanningehalt, aber auch bei gekochten und getrockneten Früchten vorhanden.

Abschließend ist zu sagen, dass die Vorbereitungen, die Informationsbeschaffung, sowie das Organisieren des Aufbaus der Präsentation ein sehr spannender, interessanter und lehrreicher Prozess war, der nicht nur unserer Gruppe, sondern auch unseren Kommilitonen ermöglichte den Global Player MERLOT besser kennen zu lernen.


Keine Kommentare möglich.